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Montag, 26. Januar 2015

"Olaf-Cake" für die Mannheimer Stadtprinzessin Nadine I.

Jaaaa ihr habt richtig gelesen!
Ich hatte die Ehre, eine Fastnachtsprinzessin überraschen zu dürfen.

Na, ja ich muss dazu sagen, Nadine ist eine Freundin von mir.
Sie lag mir bereits seit langer Zeit, mit einer Torte die ich ihr kreiren sollte, in den Ohren. 


Als ich vor ein paar Wochen von Ihrem Prinzessinnen-Amt erfuhr, wusste ich, nun ist  endlich die Zeit gekommen, für Nadine eine individuelle Torte zu gestalten.
Nach ein paar Whats-App-Mails, mit unserer gemeinsamen Freundin Jessi, die ich von Anfang an in meine Pläne mit eingeweiht habe (sorry Nadine *schmunzel*), hatte ich folgende Infos:

Sie liebt den Disney Film : "Die Eiskönigin" 
Sie mag am liebsten die Geschmacksrichtung Vanille

Na super, nicht wirklich viel, ABER man konnte dennoch was damit anfangen. 

Das Konzept stand schnell fest:
Es musste also eine Figur aus Zucker her, 

ABER keine der Prinzessinnen!!!

Sorry Leute, aber die wurden auf sämtlichen Internet-Plattformen quasi schon "tot-modelliert".
Ich fand Olaf ganz toll (jaaaa ich oute mich hiermit auch als verrückter Disney-Fan) und ich wusste, den mag sie auch.
Die Farben sollten natürlich Eisblau und Weiß sein. Mit viel Schnee und Eiskristallen aus Zucker. 

Mit meinen Ideen machte ich mich also ans Werk.

Mit Olaf und den Schneebälle begann ich schon eine Woche vorher, damit alles bis zu seinem Einsatz, gut durchtrocknen konnte. 
Die Arme und Haar, von Olaf, habe ich aus Draht hergestellt, den ich mit Schokofondant überzogen habe. 

Zur Info, an alle "Torten-Tanten" da draußen: 
Draht in Figuren sind bei Wettbewerben NICHT erlaubt!!!!
(in meinem Fall handelt es sich ja um ein Geschenk für eine Freundin, da darf man dann mit fast allen Tricks arbeiten, solange man demjenigen bescheit sagt, was essbar ist und was nicht - gaaaanz wichtig !!!)

So nun zurück zu meiner Torte:
Als Kuchen hatte ich die Idee die ganze Geschichte zweistöckig zu machen. 
Der untere Kuchen sollte ein Madeira Cake mit Orangenschale werden, der obere ein Wunderkuchen mit Orangensaft. 
TJA, nur leider wurde letzterer dann doch etwas zu feucht, um ihn unfallfrei mit Ganache überziehen zu können und so landete er heute, bei meinen Arbeitskollegen und meinem Freund, auf dem Teller. 
Ich backte also am Abend, vor dem großen Tag, nochmals einen Kuchen. 
Einen Madeira Cake; dieses Mal mit frischer Vanille.

Leider kam dann das nächste Problem auf mich zu. Wie schneidet man einen frisch gebackenen Kuchen in ausgekühltem Zustand zu? Ich kenne das nämlich so, das man den Kuchen ca. 12 Stunden ruhen lassen sollte, sonst hat man beim Schneiden eher Vogelfutter fabriziert. 

Blödsinn !!!!!
Hier bekam ich von meiner Freundin Michi, den genialen Tipp: 
Auskühlen lassen und ca. 30 Minuten (geht auch länger) ins Gefrierfach.

Gesagt getan, das musste ich testen. Ich habe den Kuchen in Frischhaltefolie gewickelt und ca. für 45 Minuten ins Eisfach gelegt. UUUUNNND.... schneiden ging wunderbar! 

(Michi du hast was gut bei mir!!!)

Mit der Ganache hatte ich derart zu kämpfen, das ich die komplette Masse in den Müll verfrachtete und gefrustet, bei Schneefall einen Spaziergang, erneut zum Supermarkt startete. 
Mit weißer Schokolade habe ich, nach all der Erfahrung die ich mittlerweile habe, noch immer zu kämpfen. 

Letztenendes kann ich Euch die Rezepte, 

vom Blog meiner Freundin Michi "süßes sonst wird`s herzhaft" - Ganache ,

empfehlen.
Die Mengenangaben sind wirklich stimmig und sie hat eine sehr gute bildlich-dargestellte Anleitung hinzugefügt. 

Die Torte wurde mit gefärbten Fondant eingedeckt. 
Hierzu verwendete ich recht sparsam die Farbe "Sky-Blue" der Firma Rainbow Dust. 
Die könnt Ihr unter anderem bei "Torten-Art", Viernheim  erwerben.

Nach einer Marathon-Nacht, bei der ich dann gegen 03:30 Uhr in der Frühe Feierabend machte, um wenigstens ein paar Stunden Schlaf zu bekommen, ging es dann am nächsten Morgen etwas müde aber voller Elan ans Werk. 
Die Eiskristalle fehlten noch, der Schnee und natürlich musste Olaf noch auf die Torte gesetzt werden. 

Ein paar Stunden später, war die Torte dann bereit zur Auslieferung:






 
Wir haben die Torte vorab auf  Nadines Hotelzimmer gebracht und dort aufgestellt. 
Als Nadine sie entdeckte, lies sie einen Freudenschrei los!

Ich habe mich über diese Reaktion gefreut wie ein Schneemann ähm Schneekönig! 

Ist ja klar, das ich natürlich auch ein Beweisfoto gemacht habe:
mit Ihrer Lieblichkeit, der Mannheimer Stadtprinzessin 2015, Nadine I.

Ich danke ganz, ganz herzlich meinen lieben Freunden Jessica und Marc, vom Mannheimer Fastnachtsverein "Die Pilwe" ,für ihre Tipps bezüglich des Geschmacks und Design der Torte, und zusätzlich dem Präsidenten und 1. Vorsitzenden Rolf Braun, für die Hilfeleistung bei der Ausführung meines Überraschungsplans.



Mannheim,  den 25. Januar 2015




Sonntag, 18. Januar 2015

Ein eingelöstes Versprechen...

15. Januar 2015

Eine Woche zuvor bat mich meine Arbeitskollegin und Freundin Johanna, um einen gaaaanz normalen Schokoladenkuchen.

Ihr Sohn Tim hatte am 15. Januar seinen 15.(!) Geburtstag. 

Klar sagte ich ihr zu.
Aber ich hatte noch meine allzu peinliche Niederlage von vor einem Jahr im Kopf....

Johanna bat mich darmals um eine Torte, mit einem Feuerwehrmann.
Leider hatte ich den rieeesengroßen Fehler begangen, als Stütze, eine superdünne Spaghetti zu benutzen.
Das ging natürlich gründlich in die Hose....

Wenn ich mir jetzt, ein Jahr später, die Fotos anschaue, stellen sich mir noch immer die Nackenhaare.
Der arme Kerl hat sich, durch die Feuchtigkeit, tief verbeugt und ist mir von der Torte gefallen.
Ich stand heulend in der Küche und habe innerhalb einer Stunde die komplette Deko neu überdacht und dann einfach improvisiert.

Aber seht selbst, hier ist mein Feuerwehrmann als er noch, auf der Torte, sein Feuer gelöscht hat:
15. Januar 2014

15. Januar 2014

Johanna hat mir nie verziehen, daß der kleine Kerl aus Zucker, letztendlich in der Mülltonne gelandet ist. 
Sie war so verliebt in sein Gesicht. 
Dennoch waren sie und ihr Sohn Tim begeistert, von meiner "Improvisation-Torte". 
Trotzdem hatte ich ein furchtbar schlechtes Gewissen und gab ihr insgeheim das Versprechen, das irgendwann wieder gut zu machen.

Bei jedem Torten-Gespräch, das komplette Jahr 2014 durch, durfte ich mir anhören, wie ich den armen Feuerwehrmann denn nur entsorgen konnte.

Da ja nun ein Jahr später die erneute Frage, dieses Mal nach einem einfachen Kuchen kam, lies ich es mir nicht nehmen meinen Schaden wieder gut zu machen. 

Weder Johanna noch Tim ahnten etwas.

Dieses Mal, schien zunächst alles zu funktionieren. 
Na ja, bis auf den Abholungstag....

Es ist wie ein Fluch, der auf mir liegt! 
Heute nenne ich ihn den "Feuerwehrmannfluch"!!!

Es hatte die Tage vorher immer wieder stark geregnet. So kam es das die Figur nicht komplett durch trocknete (trotz Luftentfeuchter). 

Ich  musste leider wieder improvisieren. 

Aber Johanna und Tim bekamen ihren Feuerwehrmann:





Ich sage Euch, Ihr hättet Johannas Gesichtsausdruck sehen sollen. 
Das sie mir nicht in Tränen, vor Rührung, ausgebrochen ist war echt alles. 
Leider habe ich Tims Gesicht verpasst, ich kam erst 30 Minuten nach der Tortenübergabe zum Geburtstag.

Gott war das schön, beide Happy und von der Torte waren alle begeistert. 

Es war eine alkoholfreie Sachertorte mit einer Vollmilch-Schoko-Canache, die ich mit etwas Tonkabohne verfeinert habe.

Mein Versprechen, das ich mir selbst und Johanna gegeben habe, konnte ich einhalten. 

Aber DAS wird eindeutig mein letzter Feuerwehrmann, aus Zucker, in diesem Leben, sein!